Folge uns auf Twitter ...
Finde uns auf Facebook!
KPMG Regula Tobler über ihre Arbeit und Karriere als Führungskraft in einer der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften.
Wie war Ihr bisheriger Karriereweg? Ich habe in St. Gallen Finance und Accounting studiert und während des Studiums ein Praktikum bei KPMG absolviert. Dabei machte ich sehr gute Erfahrungen, insbesondere mit meinen damaligen Kollegen und Kolleginnen. Nach meinem Abschluss fing ich daher bei KPMG als Assistentin in der Wirtschaftsprüfung von Industrieunternehmen an. Das ist jetzt gut 10 Jahre her. Vom Karrieremodell her macht man bei KPMG zunächst berufsbegleitend die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Wirtschaftsprüfer. Ich selbst habe zwei Jahre nach dem Abschluss zum Wirtschaftsprüfer ins Spezialisten-Team für «IFRS» gewechselt – einer Abteilung, die sich mit komplexen Fragen rund um diesen Rechnungslegungsstandard befasst. Daneben mache ich aber auch weiterhin Audits und betreue eigene Kunden. Auf meinem Weg dorthin wurde ich in meiner Weiterentwicklung immer unterstützt und gefördert, sei dies durch meine direkten Vorgesetzten oder durch meine Teamkollegen. Als Führungskraft in der Beratung arbeiten und eine Life-Balance haben – ist das möglich? Es ist natürlich eine Herausforderung. KPMG ist ein Unternehmen, das sehr viel gibt, aber auch sehr viel fordert. Auf der anderen Seite lässt es einem sehr viel Flexibilität. Ich selbst arbeite derzeit 80 %, da unser Sohn noch sehr klein ist. Teilzeit zu arbeiten war meiner Karriere aber in keinster Weise hinderlich: Im gleichen Jahr, in dem ich meinen Sohn bekam, wurde ich auch zum Senior Manager befördert. Das war für mich ein klares Zeichen, das für mich bedeutete: Wir stehen hinter dir, du bist eine wichtige Person für uns. Und nebenbei bemerkt: In meinem Team gibt es auch Männer, die Teilzeit arbeiten. Was begeistert Sie an Ihrer Tätigkeit? Unsere Arbeit ist ein Miteinander mit unseren Kunden. Bei einem typischen Audit-Kunden beginne ich nach der Prüfung im Januar und der Abgabe des Schlussberichts gleich wieder mit der Planung für das nächste Jahr. Darüber hinaus treffe ich den Kunden regelmässig und bespreche aktuelle Fragen und Themen, beispielsweise, ob es in der Rechnungslegung neue Entwicklungen gegeben hat oder ob im Geschäftsbereich des Kunden Veränderungen stattgefunden haben. Mich begeistert die Vielfältigkeit meiner Aufgaben. Besonders wichtig sind mir die Kunden- und die Teamarbeit. Diese Begeisterung ist gleichzeitig auch eine Herausforderung, nämlich die verschiedensten Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen, jene von Kunden, Mitarbeitenden, meiner Familie und Freunde, aber auch meine eigenen. Was raten Sie anderen Frauen für ihre Karriere? Man muss wissen, was man will, sich dafür einsetzen, und das auch klar kommunizieren. Auf der anderen Seite ist Flexibilität gefragt. Wenn sich Chancen auftun, muss man sie ergreifen. Das bedeutet natürlich auch, etwas Neues zu tun und sein gewohntes Umfeld zu verlassen. Ich hatte das Glück, im Lauf meiner bisherigen Karriere auf verlässliche Mentoren zählen und mich aktiv austauschen zu können. Wertvoll finde ich auch den Austausch mit anderen Frauen. Bei KPMG haben wir z. B. ein spezielles Netzwerk eigens für Frauen. Ich konnte aus diesen Kontakten lernen, dass es gerade als Frau nicht nur einen Weg, sondern verschiedene Modelle und Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Gute Organisation und beidseitige Flexibilität bleiben aber das A und O, wenn man Beruf und Familie erfolgreich vereinbaren will.
KPMG Özge Altuner wollte mehr als nur Programmieren – und bekam die Möglichkeit eines Karrierestarts im IT-Advisory.
KPMG Arbeitgeber Spezial zum Thema Wirtschaftsprüfung – im Gespräch mit Melanie Lechner von KPMG
KPMG Benjamin Thumm schätzt das Arbeiten im Team